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28.02.2016  
 

Kampf gegen Laborgebäude verloren

Die Abstimmung am 28. Februar war der (traurige) Höhepunkt eines intensiven Jahres. Im Januar 2015 haben wir uns (die berner Kleinparteien al und gpb-da und die Tierrechtsorganisationen tif, lscv, ag stg und attra) gemeinsam in ein kantonales Referendum gegen den Bau des Laborgebäudes an der Murtenstrasse gestürzt. Trotz des chaotischen und überstürzten Starts haben wir es geschafft die nötigen 10'000 Unterschriften zu sammeln.

Mit der Abstimmungskampagne haben wir es leider nicht geschafft, das Referendum auch zu gewinnen aber es ist uns gelungen eine breite Debatte über Tierversuche anzustossen.

Auf den ersten Blick sind die (nur) knapp 30% Nein-Stimmen enttäuschend, wenn man bedenkt, dass sich alle grossen Parteien und Organisationen für den Bau des Laborgebäudes ausgesprochen haben und dass gleichzeitig viele wichtige eidgenössische Abstimmungen stattgefunden haben, neben denen es schwierig war, überhaupt wahrgenommen zu werden, dann sind die knapp 30% ein solides Resultat.

Wir bedanken uns herzlich bei all denen, die mitgeholfen haben, das Referendum möglich zu machen, sei das mit dem Sammeln von Unterschriften, einer Spende, dem verteilen von Flyern/Plakaten oder mit ihrer Stimme an der Urne.

01.02.2016  
 

Maximum Tolerated Dose | 11. Februar 20:30 Uhr Kino Reitschule

Im Kino in der Reitschule wird am Donnerstag 11. Februar um 20:30 Uhr der Dokumentarfilm Maximum Tolerated Dose gezeigt. Der Film handelt von "Versuchstieren" und von Menschen, die mit ihnen gearbeitet haben und sich entschieden haben, nicht mehr länger Tierversuche durchzuführen.

Mehr Infos & Trailer zum Film gibts hier.

30.01.2016  
 

Tierversuchsgegner_innen setzten ein starkes Zeichen gegen den geplanten Neubau an der Murtenstrasse 20 – 30

Heute Samstag fand auf dem Waisenhausplatz in Bern eine Mahnwache gegen den geplanten Neubau an der Murtenstrasse 20 – 30 statt über den die kantonal-bernische Stimmbevölkerung am 28. Februar abstimmen kann. Um die 200 Personen setzten öffentlich ein Zeichen, dass sie mit dem geplanten Ausbau der Tierversuchs-Kapazitäten nicht einverstanden sind.

Neben den 200 Aktivist_innen, die sich die Mahnwache in Bern versammelt haben, hörten auch zahlreiche zufällig vorbeikommende Passant_innen mit grossem Interesse den Vorträgen der Expert_innen zu.
Redebeiträge zum Thema Tierversuche und Alternativmethoden gab es von Dr. Massimo Tettamanti, wissenschaftlicher Berater des Schweizer Vereins ATRA – Diritti Animali, Thomas Laschyk, politischer Journalist und Chefredakteur bei „Der Volksverpetzer" und Dr. med. Rosmarie Lautenbacher von „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“.
Die Entwicklung von tierversuchsfreien Methoden wird von der Politik sträflich vernachlässigt - so wurde zwar schon 1987 die Stiftung 3R zur Förderung solcher Methoden geschaffen - die Stiftung erhält aber jährlich nur rund 400’000 Franken vom Bund und kann damit nur eine sehr beschränkte Anzahl Projekte fördern. Gleichzeitig ist in der universitären Grundlagenforschung über die letzten Jahre eine Zunahme der verwendeten Versuchstiere zu beobachten. In Zürich sind zum ersten Mal seit acht Jahren gar wieder Versuche des höchsten Schweregrads an Primaten geplant.
Lautenbacher kritisierte in ihrer Rede, dass Tierversuche unethisch und unwissenschaftlich sind. Weiter führte sie aus, dass es eine Fülle von tierversuchsfreien Alternativen gebe, welche durch finanzielle Förderung vorangetrieben werden müssen. China, die USA, England und Brasilien würden die tierversuchsfreie biomedizinische Forschung um ein vielfaches mehr fördern als in der Schweiz.
„Es ist gefährlich, sich auf Ergebnisse der tierversuchsbasierten Wissenschaft zu verlassen.“ Das letzte Beispiel ist der Medikamentenskandal aus Frankreich, bei dem sechs Personen wegen schweren Nebenwirkungen ins Spital eingeliefert wurden, einer davon ist hirntot.
Aktivist_innen formierten sich auf dem Waisenhausplatz mit Bilder von Tierversuchen, um auf das Leid, das von den sinnlosen Tierversuchen verursacht wird, aufmerksam zu machen.
Dagegen, dass an der Uni Bern weiter auf Tierversuche gesetzt wird, will das Komitee ein Zeichen setzen – und will den Ausbau der Versuchstier-Kapazitäten über ein Nein zum 141-Millionen-Kredit für den geplanten Neubau verhindern. Stattdessen soll ein Zentrum zur Förderung tierversuchsfreier Methoden geschaffen werden. Auch der Bundesrat hat die Problematik erkannt und die Prüfung eines entsprechenden Kompetenzzentrums beschlossen, wie er in einem Bericht vom Juli 2015 verlauten liess.

Fotos von Klaus Petrus.

30.01.2016  
 

Ich stimme am 28. Februar Nein, weil

Die Mahnwache wurde rege genutzt, um einen persönliche Botschaft für ein Nein zum Neubau an der Murtenstrtasse anzubringen.

Fotos von Michel Lüthi / Herr Wunderlichs Photographie.

27.01.2016  
 

Tiere wollen leben - Tiere wollen frei sein!

Die Hip Hop-Combo Churchhill hat ein tolles Video zur Abstimmung gemacht: "Wir wollen keine neuen Gefängnisse für abertausende empfindungsfähiger Lebewesen! Zukunftsfähige Forschung ja, aber nicht auf Kosten der Tiere!"

20.01.2016  
 

Die Abstimmungskampagne ist lanciert

Heute Morgen fand die Pressekonferenz zur Lancierung der Abstimmungskampagne gegen den Ausbau der Tierversuche der Uni Bern an der Murtenstrasse statt. Die Pressemappe mit den Redebeiträgen könnt Ihr hier herunterladen, das Video mit der ganzen Pressekonferenz folgt bald!

01.01.2016  
 

Mahnwache gegen Tierversuche

Am 28. Februar wird das Berner Stimmvolk abstimmen über das 141-Millionen-Projekt an der Murtenstrasse 20-30.
In unterirdischen Stallungen sollen zehntausende Mäuse für Versuche in der Grundlagenforschung gezüchtet werden. Wir wollen keine neuen Gefängnisse für abertausende empfindungsfähiger Lebewesen! Zukunftsfähige Forschung ja, aber nicht auf Kosten der Tiere! Mit verschiedenen Reden und Aktionen zeigen wir unsere Solidarität mit den Tieren, die tagtäglich leiden und sterben in den Tierversuchslaboren in Bern und überall. Tiere sind keine Forschungssubjekte! Sie sind empfindungsfähige Individuen, mit persönlichen Vorlieben und vielfältigen natürlichen Verhaltensweisen. Sie gehören nicht in sterile Labore! »» Info

17.12.2015  
 

Die Unigruppe von tier-im-fokus.ch zeigt am Donnerstag 17. Dezember den Dokumentarfilm Maximum Tolerated Dose. Der Film handelt von "Versuchstieren" und von Menschen, die mit ihnen gearbeitet haben und sich entschieden haben, nicht mehr länger Tierversuche durchzuführen.

Zeit: 19:30, Ort: Uni Bern Hauptgebäude, Raum 105

Mehr Infos & Trailer zum Film gibts hier.

24.11.2015  
 

Podiumsgespräch Ethik vs. technologischer Fortschritt

Arianna Ferrari und Adriano Mannino werden im Rahmen einer Gesprächsrunde – mit viel Raum für Publikumsbeiträge – die folgenden Fragen erörtern:

  • Sind technologische Entwicklungen und deren Folgen ein Thema der Ethik?
  • Wie sind Tierversuche ethisch zu bewerten? Welche Regulierungen der Forschung an und mit Tieren sind anzustreben?
  • Welche tierversuchskritischen Argumente überzeugen, welche nicht?
  • Welche Priorität kommt der Tierversuchsfrage im Rahmen einer tierethischen Gesamtposition zu?
  • Welche Entwicklungen im Bereich "Technologie und Tiere" sind besonders zukunftsträchtig und folgenschwer? Können wir sie positiv beeinflussen?

Dr. Arianna Ferrari ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am KIT/ITAS Karlsruhe mit Schwerpunkten in Tierphilosophie und Bioethik. Sie ist Co-Autorin unter anderem von "Animal Enhancement. Neue technische Möglichkeiten und ethische Fragen (2010)".

Adriano Mannino ist Philosoph und Präsident der Stiftung für Effektiven Altruismus (EAS, www.ea-stiftung.org). Die EAS hat das Projekt Sentience Politics (www.sentience.ch) lanciert, das bestrebt ist, das Wohl aller leidensfähigen Wesen politisch zu fördern.

09.06.2015  
 


Die Berner Bevölkerung darf über den Laborneubau und den Ausbau der Versuchstierhaltung der Universität Bern abstimmen

Referendumskampagne war erfolgreich

Nach der Lancierung des Referendums am 11. Februar 2015 blieben uns nur drei Monate Zeit, um 10'000 gültige Unterschriften von im Kanton Bern stimmberechtigten Personen zu sammeln. Erschwerend kam hinzu, dass Unterschriften im Kanton Bern nach Gemeinden gesammelt werden müssen. Sind Name, Adresse oder Geburtsdatum falsch oder unleserlich geschrieben, ist die Unterschrift ungültig. An Dutzenden von Ständen im ganzen Kanton Bern wurden während der drei Monate Unterschriften gesammelt. Woche für Woche waren die Aktivisten abwechselnd für eine erfolgreiche Kampagne in Aktion. Ihnen allen sei herzlich gedankt für den ausdauernden Einsatz.

Bis zum Ablauf der Referendumsfrist am 11. Mai konnten 13'000 Unterschriften gesammelt werden, von denen bereits mehr als die Hälfte bescheinigt waren. Schon wenige Tage später war klar, dass die Kampagne erfolgreich und das Minimum von 10'000 bescheinigten Unterschriften erreicht war. Am 9. Juni 2015 konnten schliesslich 11’156 Unterschriften im Rathaus eingereicht werden. Bei der Übergabe waren die sechs Partnerorganisationen und mehrere Aktivisten dabei, die zum Erfolg der Kampagne beigetragen haben.

Abstimmungskampagne

Mit dem Ende der Referendumskampagne beginnt die Abstimmungskampagne.
Unsere Botschaft wird sein, dass die Hunderte Millionen, die jedes Jahr in Tierversuche gesteckt werden, bisher einen äusserst geringen Nutzen für die menschliche Gesundheit gebracht haben. Die Ablehnung des Kredits ist eine Chance, das Bauprojekt neu zu überdenken. Der Ausbau der Tierhaltungen und Tierversuchslabors ist unnötig und überholt. Die Universität muss sich für die Entwicklung von neuen – tierversuchsfreien – Forschungsmethoden einsetzen.

12.05.2015  
 

Beitrag im Radio Rabe (Rabe-Info) zum Referendum (ab. Min. 12):
Infosendung anhören

Artikel im Der Bund

Artikel in der Berner Zeitung

Leider nur zum Lesen:
Artikel in 20 Minuten

Artikel auf Bluewin

11.05.2015  
 

Referendum kommt zustande:

Erfolgreiche Unterschriftensammlung gegen den 141 Mio.-Neubau für Tierversuche an der Uni Bern

Das Referendum gegen den Neubau der Universität Bern an der Murtenstrasse kommt mit fast 13 000 Unterschriften, wovon der grössere Teil bereits beglaubigt ist, zustande. Nötig ist die hohe Zahl von 10 000 Unterschriften. Das Resultat ist ein riesiger Erfolg für die beteiligten Tierrechtsorganisationen und Parteien und die vielen engagierten Aktivist_innen, die auf der Strasse gesammelt haben. Die offizielle Übergabe der Unterschriften wird am 9. Juni um 13:00 Uhr vor dem Rathaus stattfinden.



Ziel: «Ausbau der Kapazitäten im Versuchstierbereich»

Erklärtes Ziel der Regierung ist der «Ausbau der Kapazitäten im Versuchstierbereich». Dazu soll ein Neubau an der Murtenstrasse mit Tierkäfigen in drei unterirdischen Stockwerken und Labors in den Obergeschossen dienen. Der überdimensionierte 141 Mio. teure Neubau steht in krassem Gegensatz zum Abbau bei der öffentlichen gesundheitlichen Grundversorgung im Kanton Bern. Erst kürzlich wurden die baldige Schliessung des Zieglerspitals und die Reduktion der Notfallversorgung im Tiefenauspital angekündigt. Verschiedene Landspitäler sind von der Schliessung oder einem Leistungsabbau bedroht.

Im Kantonsparlament ohne seriöse Diskussion durchgewinkt

Der Grosse Rat hat auf Grund einer «organisierten Debatte» entschieden. Für den Rückweisungsantrag von Grossrätin Simone Machado Rebmann wurden gerademal zwei Minuten Redezeit erlaubt. Kritische Fragen waren nicht möglich. Trotz dieser skandalösen Unterdrückung der Meinungsbildung können Luxusbau und Tierversuche nun endlich in einer breiten Öffentlichkeit thematisiert und diskutiert werden. Dass das Volk über einen solch grossen Kredit abstimmen kann, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, gerade auch angesichts des Mega-Sparpaketes (u.a. mit dem massiven Abbau der Krankenkassen-Prämienverbilligungen), das der gleiche Grosse Rat beschlossen hat. Neben dem Baukredit wird auch der Betrieb des Baus ein tiefes Loch in das Portemonnaie der Steuerzahler_innen reissen, so kostet alleine die Tierhaltung für die 30 000-40 000 Tiere 8-10 Millionen Franken pro Jahr.

Besser für den Wirtschaftsstandort: Zukunftsfähige Forschung fördern!

Für die Konkurrenzfähigkeit und Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Bern wäre es viel besser, diese Gelder in die Entwicklung von zukunftsfähigen Forschungsmethoden zu investieren, welche ohne teure, ungenaue und grausame Tierversuche auskommen. So können bereits heute aus Hautzellen des einzelnen Patienten Stammzellen entwickelt werden, welche für ganz spezifische Tests dienen können. Viele weitere Testmethoden eröffnen schier unbegrenzte Möglichkeiten. Die Förderung solcher tierversuchsfreier Methoden wird von Bund und Kantonen aber nach wie vor verschlafen und so fliessen weiter hunderte Steuermillionen in unsichere und ungenaue Tierversuche. Jährlich gibt so die öffentliche Hand bis zu 200 Millionen für Tierversuche aus, tierversuchsfreie und Ersatzmethoden werden gleichzeitig mit nur CHF 310 000.- sträflichst vernachlässigt.



Aus diesen Gründen wird das Referendumskomitee zusammen mit unzähligen Aktivist_innen darauf hinarbeiten, dass das Projekt wesentlich redimensioniert und zurück in die Planungsphase geschickt wird, sowie dass die Ressourcen in tierversuchsfreie Forschung investiert werden.

05.05.2015  
 

Letzten Sammelaktion in Bern

15.04.2015  
 

Wir sind fleissig am Unterschiftensammeln. Das Referendum ist auf gutem Weg aber es braucht, damit die Unterschriften zusammenkommen noch einen letzten Effort. Deshalb sind wir auf eure Unterstützung angewiesen. Bitte schickt eure Unterschriften bis am 1. Mai zurück ans Kommitee und sammelt fleissig weiter.

14.02.2015  
 
Bestellen Sie unsere gratis plakate
DIN A1 (59,4 × 84,1 cm)
oder A2 (42 × 59,4 cm)
13.02.2015  
 

Unterstützen Sie uns an einem Aktionsstand oder sammeln Sie selber Unterschriften. Wir versorgen Sie mit dem nötigen Material.

11.02.2015  
  Lancierung des Referendums gegen den 141-Millionen-Kredit für einen Laborneubau.

«Irrwegig», Menschen mit Ratten zu vergleichen
»» Artikel aus Der Bund lesen
10.02.2015  
 

Laborneubau: Tierschützer lancieren Referendum
»» Artikel aus Berner Zeitung lesen
»» TeleBärn, Bei 08:20 geht's los
»» Regionaljournal Bern Freiburg Wallis. Bei 05:58 geht's los

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»» Pressemappe

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Pressekonferenz: Referendum “Stopp Tierversuche Bern”

Gegen den Kredit für den Neubau der Universität Bern an der Murtenstrasse, in welchem drei Stockwerke für Tierveruschsinfrastruktur vorgesehen sind, ergreift ein Komitee aus Tierrechtsorganisationen und Parteien das Referendum.

Dazu laden wir Sie herzlich zu der Pressekonferenz am 10.02.2015 um 11:00 im Sääli im ersten Stock der Brasserie Lorraine ein.

Redner innen:

  1. Luzius Theiler, GPB DA, Begrüssung
  2. Simone Machado-Rebmann, GPB DA, Fakten zum Geschäft, Grossratsdebatte
  3. Klingsor Reimann, AL BE, Sparpaket - Millionenausgaben?
  4. Benjamin Frei, LSCV, Tierversuche, tierversuchsfreie Methoden
  5. Dr. André Menache, LSCV, Vivisection, méthodes substitutives, französisch

Eine Pressemappe wird an der Pressekonferenz verteilt sowie kurz danach auf www.stopptierversuchebern.ch aufgeschaltet.

Beteiligte Organisationen:

Grüne Partei Bern - Demokratische Alternative
tier-im-fokus.ch
Alternative Linke Bern
LSCV - Schweizer Liga gegen Vivisektion und für die Rechte des Tieres
ATRA - Schweizer Vereinigung für die Abschaffung der Tierversuch
AG STG - Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner

08.02.2015  
  Tierrechtler sammeln bald Unterschriften gegen neues Labor
»» Artikel aus Der Bund lesen
30.01.2015  
 

21 Grossratsmitglieder reichen ein Postulat ein. Sie fordern, dass Möglichkeiten zur Reduktion der Tierversuche an der Universität abgeklärt werden.
»» Das Postulat lesen
Tierversuchs-Labor wird jetzt zum Politikum
»» Artikel aus 20 minuten lesen

21.01.2015
 

Ein Tag nach der Kreditbewilligung findet eine Demonstration auf dem Waisenhausplatz statt. Der Protestmarsch führt bis vor das Berner Rathaus, wo der Grosse Rat tagt.

20.01.2015
 

Der Grosse Rat bewilligt den Kredit von 141 Millionen Franken für einen Laborneubau der Universität Bern.
Grosser Rat sagt Ja zu neuen Tierversuchslaboren
»» Artikel aus 20 minuten lesen

Die GrünAlternative Bern (GPB-DA) und die AG STG und ATRA schliessen sich dem Protest gegen das Projekt an.

19.01.2015
 

Demonstration vor dem Berner Grossen Rat und Verteilung von Infoblättern an die Grossrätinnen und Grossräte.

In nur drei Tagen kommen 3164 Unterschriften gegen den Ausbau der Tierversuchslabors der Universität zusammen. Die Unterschriften werden noch am gleichen Tag den Parlamentsdiensten des Kantons Bern übergeben.

18.01.2015
 

Die Berner Grossrätinnen und Grossräte werden in einem Schreiben gebeten, den Baukredit abzulehnen und die Entwicklung von neuen, tierversuchsfreien Methoden für die medizinische Forschung zu fördern. Das Bauprojekt sieht die Schaffung von zusätzlichen 3000 m2 Fläche für die Tierversuche des Departements für Klinische Forschung (DKF) vor. Mehrere Grossratsmitglieder antworten positiv auf das Schreiben, andere kündigen an, dass sie sich für den Kredit aussprechen werden.

17.01.2015
 

Die Alternative Linke Bern und die Tierschutzorganisationen LSCV und TiF werden über das Projekt für einen insgesamt 150 Millionen Franken teuren Laborneubau der Universität Bern informiert.

Mit dem Bauprojekt sollen die bisher an rund 20 Standorten verteilten Labors des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) und des Departements für Klinische Forschung (DKF) an einem Ort zusammengeführt werden. Es sollen aber auch drei Untergeschosse mit 3000 m2 zusätzlicher Fläche für die Tierversuche des DKF entstehen.
Die für das Projekt verantwortliche Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) des Kantons Bern greift zur Panikmache, um die Erweiterung der Tierversuchsfläche zu rechtfertigen. Der Ausbau sei nötig, damit der Universität nicht «Fördergelder aus dem In- und Ausland» verloren gingen. Sie könnte im «Wettbewerb um Mittel für die klinische Forschung» nicht mehr bestehen und die «Lehre und Forschung [...] würde mittel- bis langfristig an Bedeutung verlieren».

Es wird eine Online-Petition gegen den 141-Millionen-Kredit lanciert, der am 20. Januar 2015 dem Grossen Rat des Kantons Bern zur Genehmigung vorgelegt werden soll.

»» Projekt- und Finanzierungsantrag der BVE, der dem Grossen Rat am 6. Januar 2015 unterbreitet wurde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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»» Laden Sie den Flyer mit sechs guten Argumenten gegen das Laborgebäude herunter.